Staatssekretär Pronold auf Staudenbesuch

Veröffentlicht am 07.05.2019 in Allgemein

Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherhet, Florian Pronold (SPD), besuchte am Freitag zusammen mit dem Europakandidaten Benjamin Adam den Staudenwasserzweckverband in Reichertshofen und die Marktgemeinde Fischach.

Der Verbandsvorsitzende, Langenneufnachs Erster Bürgermeister Josef Böck, und Werksleiter Armin Drexl erläuterten die Entwicklung und das Versorgungsgebiet des zweitgrößten Trinkwasserversorgers in Schwaben. Das Verbandsgebiet umfasst in den Landkreisen Augsburg, Unterallgäu und Günzburg rund 38.000 versorgte Einwohner in 21 Städten, Märkten und Gemeinden mit rund 84 Ortsteilen. Das Wasser wird auch sechs Brunnen in einer Tiefe zwischen 175 und 222 Metern entnommen und ist somit nitratfrei. Das genehmigte Förderkontigent liegt bei 2,55 Millionen Kubikmeter pro Jahr. Werksleiter Drexl erklärte, dass die Wasserstände seit Beginn der Förderung im Jahr 1967 nicht gesunken sind. Bei einer Bilanzsumme von 11,67 Millionen beträgt das Gewinn- und Verlust-Volumen 2,34 Millionen Euro. Der Herstellungsbeitrag für die Verbraucher beträgt 1,15 €/qm Grundstücksfläche und 6,80 €/qm Geschossfläche. Die Grundgebühr liegt zwischen 2,70 und 8,70 € pro Monat und die Verbrauchsgebühr bei 72 Cent/Kubikmeter. 

Florian Pronold gab ein klares Bekenntnis zur Wasserversorgung in öffentlich-rechtlicher Hand ab und erteilte Privatisierungsbestrebungen für gewinnorientierte Unternehmen eine klare Absage. 

Der Fischacher Bürgermeister Peter Ziegelmeier und die dritte Bürgermeisterin Marianne Koos (beide SPD), sowie der Fischacher SPD-Unterbezirkskassier Peter Allenforth zeigten dem Besuch aus Berlin und der stellvertretenden Landrätin Sabine Grünwald ihr schmuckes Naturfreibad, das sich seit 2008 großer Beliebtheit erfreut. Dessen Wasser wird nicht gechlort und in einem separaten Regenerationsteich auf rein biologische Weise gereinigt. In dieses Bad wurden drei Millionen Euro investiert, 1,2 Millionen kamen aus Fördermitteln zustande, den Rest finanzierte die Marktgemeinde Fischach. Trotz guter Auslastung der maximal 2.400 Besucher pro Tag tragen sich die Betriebskosten nicht allein von den Eintrittsgeldern. „Die Gemeinde muss schon noch ein Defizit ausgleichen“, sagte Bürgermeister Peter Ziegelmeier. Staatssekretär Florian Pronold trug sich anschließend in das Goldene Buch der Marktgemeinde Fischach ein und erkundigte sich bei der anschließenden Leberkäsebrotzeit über kommunalpolitische Themen. 
(Rony Schneider)

 
 

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